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Die Puma-Teams bei der EM: Chaos in Italien, breite Brust bei den Tschechen

Fußball und Puma-Unterwäsche – wie kriegt man das jetzt nur unter einen Hut??? Fangen wir mal so an: Die Firma Puma steht nicht nur für qualitativ hochwertige Sportbekleidung, sondern auch für sportlich aktive Damen- und Herren-Unterwäsche. Und da sich bei uns ja nun mal alles um Unterwäsche dreht, die Fußballer sich aber in den seltensten Fällen nur mit Slip bekleidet ins Getümmel auf dem Rasen werfen, müssen wir uns der Sache auf anderem, angezogenerem Wege nähern….

Wir wollen an dieser Stelle mal einen Blick darauf zu werfen, welche Teams bei der Fußball-Europameisterschaft mit dem Silberlöwen auf dem Trikot in die Stadien in Polen und der Ukraine einlaufen werden. Ob die Nationalspieler die Puma Unterwäsche auch beim Kampf um Europas Krone tragen, ist dabei nur schwer zu beantworten. Wobei? Die Italiener haben es ja 2006 vorgemacht und sich im Vorfeld der Weltmeisterschaft nur in feiner Designer-Unterwäsche fotografieren lassen…Aber egal, was  wir machen können: Wir können – ganz unabhängig davon, was die Spieler drunter tragen  – zusammenfassen, mit welchen Hoffnungen und unter welchen Vorzeichen die Puma-Teams ins Turnier starten. Wir können einen Blick auf den Kader und die bisherigen Erfolge der Mannschaften werfen. Und wir können einen Tipp abgeben, wie weit es die Puma-Kollektive in Osteuropa wohl schaffen werden. Und genau das tun wir jetzt auch.
 
Insgesamt zwei der 16 Mannschaften starten mit dem Puma-Logo auf der Brust ins Turnier: Tschechien und Italien. Los legen werden wir mit der italienischen Mannschaft. Die sorgt nämlich aktuell für ordentlich Wirbel. Und da fällt uns ein: Das hatten wir doch schon mal. Denn auch 2006 hat’s unmittelbar vor der Weltmeisterschaft ordentlich geknallt im italienischen Fußball. Damals war es eine üble Verstrickung von bestochenen Schiedsrichtern, offensichtlich gekauften Spielresultaten, Erpressung von Spielern, Trainern und Vereinspräsidenten, Doping, illegalen Spielerverkäufen und Wetten sowie getürkte Vereinsbilanzen. Im Zentrum des Sturms stand damals die „alte Dame“, Juventus Turin. Wie auch immer: Nach dem Zwangsabstieg in Liga zwei ist Juve mittlerweile wieder Meister und auch alles andere scheint wieder beim Alten zu sein. Der Sturm der Entrüstung dauerte nicht lange an und wurde natürlich auch komplett gedeckelt von der Tatsache, dass die Italiener den WM-Titel holten und damit alle Kritik am italienischen Fußball-System im Keim erstickten.

Italy football team 2012
 
Auffällig damals: Der hohe Druck, die verletzte Ehre und die geballte Kritik von außen schweißte die italienische Mannschaft nur noch mehr zusammen. Ganz getreu dem Motto: Je größer das Chaos, desto besser sind wir. Das Ergebnis kennen wir ja…Der Skandal als gutes Omen? Dann sollten wir uns größte Sorgen machen, dass die EM-Trophäe in Richtung Stiefelstaat wandert. Denn auch jetzt, pünktlich zur heißen Phase der EM-Vorbereitung, kracht es wieder ordentlich im Apennin-Staat. Wieder mal geht es um manipulierte Spiele. Und wieder mal steht eine ganze Armada an Funktionären und Klub-Bossen am Pranger.  Der Unterschied zu 2006: Diesmal sind auch Spieler, ja sogar Nationalspieler, involviert. Gegen Leonardo Bonucci wird ermittelt, der Mittelfeldspieler darf aber wohl bei der EM mitspielen. Definitiv nicht mit dabei sein wird Verteidiger Domenico Criscito, gegen den wegen Verdachts der Wettmanipulation ermittelt wird und der umgehend aus dem EM-Kader gestrichen wurde. Insgesamt gab es 19 Festnahmen. Zu den Verdächtigen zählen Freunde und Vertraute der Nationalspieler, so wie Lazio-Kapitän Mauri oder Juventus-Trainer Conte.  Und jetzt scheint es sogar Keeper-Legende Gianluigi Buffon erwischt zu haben: Die Ermittler haben auf Bankkonten des Weltmeisters von 2006 offenbar Geldtransfers in Höhe von 1,6 Millionen Euro festgestellt und vermuten, dass diese Summen für Wetten genutzt worden seien. Die italienische Presse zeichnet ein Bild des Grauens. Und der italienische Premierminister Mario Monti schlägt sogar vor, dass der italienische Fußball doch „zwei, drei Jahre“ Pause machen solle. Im Lager der italienischen Nationalmannschaft versucht man, sich nicht verrückt machen zu lassen, so schwer das auch fällt. Und so steht Nationalspieler Daniele de Rossi mit seiner Meinung auch nicht alleine: „Das ist schlimmer als 2006. Damals standen Funktionäre im Zentrum des Skandals, aber heute sind es Leute, die du jeden Tag auf dem Feld siehst. Das schmerzt“, so der Weltmeister von 2006.
 
Doch wie sieht es eigentlich rein sportlich für die Azzurri aus? So richtig weiß man das  gar nicht, zumal das letzte Testspiel gegen Luxemburg wegen des Erdbebens in Nord-Italien abgesagt werden musste. International hat die Bundesliga der italienischen Liga den Rang abgelaufen. Trotzdem ist mit dem jungen, neu formierten italienischen Team unter Trainer Cesare Prandelli definitiv zu rechnen. Von den „ganz alten Hasen“ sind lediglich noch Andrea Pirlo, Antonio Cassano, Daniele de Rossi und Torwart-Legende Gianluigi Buffon dabei. Del Piero, Gattuso und Totti sind nicht mehr mit von der Partie. Der Vorteil: Mit acht Spielern stellt Meister Juventus den größten Spielerblock im Nationalteam. Ganz ähnlich wie in der Löw-Elf kennen die Spieler sich gut, sie bilden das Rückgrat des Teams und gehen, rein sportlich, mit mächtig Rückenwind in das Turnier. Zu den acht Turinern gesellen sich noch drei Spieler vom AC Mailand. Im Sturm will Skandal-Nudel Mario Balotelli vom englischen Meister Manchester City für Furore sorgen. Das Problem: Italien hat’s, ähnlich wie Deutschland, bei der Auslosung übel erwischt. Zum Auftakt am 10. Juni geht es gegen die Über-Mannschaft Spanien. Und danach wartet mit Kroatien ein Team, das etliche Experten auf ihren Zetteln haben. Lediglich Irland sollte in der Gruppe relativ leicht zu packen sein. Es wird vermutlich auf einen Zweikampf zwischen Italien und Kroatien um Platz zwei in der Gruppe hinauslaufen. Für reichlich Spannung ist also gesorgt…Meine ganz persönliche Prognose ist irgendwie immer noch beeinflusst  von der Niederlage der Deutschen gegen Italien bei der Heim-WM vor sechs Jahren. Das heißt im Klartext:  Italien übersteht die Vorrunde erst gar nicht und wird von allen drei Gegnern, vor allen Dingen von Irland, ordentlich vermöbelt (-:  Und ob die Italiener dabei die Puma-Unterwäsche-Kollektion tragen, oder sich vorher sogar in dieser für einen Foto-Kalender ablichten lassen, spielt in diesem speziellen Fall eine herzlich untergeordnete Rolle…
 
Aber werfen wir doch mal den Blick auf Tschechien. Verschobene Spiele, bestochene Schiris, gekaufte Funktionäre und Ergebnis-Absprachen? Scheint es alles bei unseren östlichen Nachbarn nicht zu geben. Hier können sich die Fans noch ungetrübt auf den Auftritt ihrer Mannschaft freuen. Mit gleich fünf Bundesliga-Legionären gehen die Tschechen bei der EM an den Start. Keeper Jaroslav Drobny vom Hamburger SV, Roman Hubnik von Hertha BSC und Michal Kadlec von Bayer Leverkusen (beide Abwehr), dem Mittelfeldspieler Petr Jiracek vom VfL Wolfsburg sowie Stürmer Tomas Pekhart vom 1. FC Nürnberg. Die ganz großen Stützen ihres Teams sind die erfahrenen Tomas Rosicky und Petr Cech. Die Qualitäten Rosickys kennen wir noch zu gut aus seiner Zeit beim BVB. Aktuell laboriert „Schnitzel“, wie sie ihn in Dortmund scherzhaft nannten, allerdings noch an einer leichten Wadenverletzung, die der Arsenal-Star bis zum ersten Anstoß der Tschechen aber wohl überwunden haben wird. So hofft es auf jeden Fall sein Trainer Michal Bilek. Als Backup hat Bilek Vladimir Darida von Viktoria Pilsen in den Kader berufen. Ein großes Plus der Tschechen ist natürlich auch die geballte Erfahrung auf der Torhüter-Position. Mit Cech haben sie den Torwart des aktuellen Champions-League-Siegers Chelsea in ihren Reihen. Mit seinen Parade hat er die Mario Gomez, Toni Kroos, Basti Schweinsteiger & Co.  im „Finale dahoam“ zur Verzweiflung gebracht. Hoffen wir mal, dass sich das bei der EM nicht wiederholen wird. Der letzte große Erfolg der Tschechen liegt mit dem Vize-Europameistertitel 1996 (Finalniederlage gegen Deutschland) schon ein paar Jährchen zurück. Vorbei auch die Zeiten der „goldenen Generation“ um Pavel Nedved, Jan Koller und Karel Poborsky, die 2004 erst die Deutschen ausschalteten und dann auf tragischste Weise am späteren Europameister Griechenland per Silvergoal, das Traianos Dellas erzielte, scheiterten. Mit Rosicky, Cech und Milan Baros sind noch drei Mitglieder der „goldenen Generation“ dabei. Und die wollen jetzt natürlich alles dafür geben, dass der Makel der Titellosigkeit getilgt wird. 
Und dabei machen sie es sich in der Außenseiter-Rolle, die ihnen angedichtet worden ist, ganz bequem. „Wir werden vielleicht als Außenseiter des Turniers gesehen, aber warum sollten wir es nicht versuchen? Kaum jemand traut uns einen Erfolg zu“, weiß Tomas Rosicky, der genau darin die große Chance seines Teams sieht. Zumal die Tschechen den großen Vorteil haben, dass es ihre Fans nicht weit bis zu den Spielen im polnischen Breslau haben. Das weiß auch Rosicky: „Unsere Fans können vor den Spielen an- und dann wieder abreisen. Diese Möglichkeit werden sie sicher nutzen. Das könnte ein wichtiges Thema sein.“ Tschechien geht in der Gruppe A mit Polen, Russland und Griechenland und an den Start. Eine Gruppe, von der man gar nicht so richtig weiß, wie sie einzuordnen ist. Griechenland wird es in dieser Gruppe schwer haben. Mit den Polen ist auf jeden Fall zu rechnen und auch Russland ist ein unangenehm zu spielender Gegner. Was die Prognose zum Abschneiden der Tschechen nicht wirklich einfacher macht…Aber ich lehn mich mal aus dem Fenster: Die Mannschaft ist gut eingespielt, kann aus der bequemen Außenseiter-Position angreifen und hat noch eine Reihe erfahrener Top-Stars plus einen der besten Torhüter der Welt in ihren Reihen. Das macht in der Summe: Platz zwei hinter Polen in der Vorrunde. Und danach? Na, da ist dann alles möglich. Außer natürlich sie treffen bereits im Viertelfinale auf die deutsche Dampfwalze…
 
Im Übrigen: Alle weiblichen Fans der Tschechen sollten die Hoffnung, die Jungs in ihrer Puma-Unterwäsche bestaunen zu dürfen, nicht zu früh begraben. Denn nach der erfolgreichen Qualifikation sollen sich Tomas Rosicky & Co. noch im Flugzeug auf der Heimreise aus Montenegro gegenseitig die Kleider vom Leibe gerissen haben. Das könnte also noch spannend werden…