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Björn Borg – vom Tennis-Gott zum erfolgreichen Unterwäschen-Designer

Der Mann hatte und hat es einfach drauf. Früher zeigte er seinen Gegnern auf den Tennis-Courts der Welt, wie’s gemacht wird. Und heute? Heute ist Björn Borg ein verdammt erfolgreicher Geschäftsmann – und verdient eine ordentliche Stange Geld mit dem Vertrieb von hochwertiger Design-Unterwäsche, Bademode, Taschen, Oberbekleidung, Schuhen und Accessoires. Am 6. Juni feiert der ehemals erfolgreichste Sportexport, den der hohe Norden zu bieten hatte, seinen 56. Geburtstag.

Wenn Ich persönlich an Björn Borg denke, dann fällt mir in erster Linie ein schwedischer Schlacks mit blonder Löwenmähne ein, der wie ein Derwisch, dabei aber strategisch klug und eiskalt berechnend, den Tennis-Platz beackert und diesen am Ende fast immer als Sieger verlässt. Und so war es ja tatsächlich auch eine ganze Zeit lang. Schon in jungen Jahren war schnell klar, dass dieser Björn Borg offensichtlich mit reichlich Talent gesegnet ist. Dazu kam eine offensichtlich außergewöhnliche körperliche Konstitution und Fitness. Denn der junge Mann hatte damals einen unfassbaren Ruhepuls von 35! Gerade mal 15 Jahre ist er alt, als er zum ersten Davis-Cup-Match für sein Heimatland aufschlägt. Und in diesem Tempo geht es dann auch weiter. Ein Jahr später spielt Borg die Profi-Tour und schafft es so ganz nebenbei bis ins Achtelfinale der Grand Slam-Turniere in Paris und den USA. In Wimbledon geht es sogar noch eine Runde weiter – da ist für den 16-jährigen Emporkömmling erst im Viertelfinale Schluss. Björn Borg hat eben erst die 17 Lebensjahre vollgemacht, da hat seine Tennis-Konkurrenz längst begriffen, dass sich hier jemand anschickt, die Tennis-Regentschaft für die nächsten Jahre zu übernehmen. Und nichts anderes passiert dann auch. In seinem zweiten Profijahr sackt Borg entspannte sieben Turnier-Siege ein, darunter auch den bei den French Open in Paris. 1976, Borg ist mittlerweile „schon“ 19 Jahre alt, folgt der Ritterschlag: der Sieg beim Rasen-Turnier im alt-ehrwürdigen Wimbledon. Dabei galt der blonde Schwede eigentlich als reiner Sandplatzspezialist. Was damals noch keiner wusste: In den folgenden vier Jahren wird der Wimbledon-Sieger jedes Mal wieder Björn Borg heißen. 1977 gelingt ihm schon mal ein kurzer Ausflug auf Platz eins der Weltrangliste. Doch Borg muss sich noch ein weiteres Jahr gedulden, ehe er nach einer grandiosen Saison mit nicht weniger als zehn Turnier-Titeln das Tennisjahr als Weltranglisten­führender abschließt.

Bjorn Borg photo

 

Im selben Jahr kommt es dann zu einer spannenden Begegnung, die noch so einiges an Geschichte nach sich ziehen soll. Borg ist zwar weiterhin die Nummer eins im Tenniszirkus. Aber in Stockholm wird er von einem Spieler – obwohl nennen wir ihn lieber einen krausköpfigen, fluchenden Berufs-Wahnsinnigen – niedergerungen, der ihn auf seinem weiteren Lebensweg noch begleiten wird: John McEnroe. Es ist die Ouvertüre zu einer ganzen Reihe an denkwürdigen Tennis-Duellen, an deren Ende Björn Borg ganz offiziell die Regentschaft im Tenniszirkus an den jungen amerikanischen Heißsporn weitergibt. Die Spiele der beiden waren von Anfang an etwas ganz besonderes. Auf der einen Seite der ständig attackierende, über den Platz wirbelnde McEnroe. Auf der anderen Seite der kühle, berechnende und defensiv agierende Borg. Der Begriff „Fire & Ice“ trifft es ganz gut. Mit einem Satz bringt McEnroe heute auf den Punkt, was die Tenniswelt damals schon schnell begriffen hatte: „Irgendwie war das magisch zwischen uns.“ Ihren absoluten Höhepunkt erfährt diese Magie am 5. Juli 1980. Auf dem Programm steht das Finale in Wimbledon – und es wird eines für die Geschichtsbücher. Borg gibt den ersten Satz deutlich mit 1:6 ab, kämpft sich aber mit dem 7:5-Satzgewinn im zweiten Durchgang wieder zurück in die Partie und gewinnt auch Satz Nummer drei deutlich mit 6:3. Jetzt ist wieder sein Gegenüber am Zug. Durchgang Nummer vier geht in die Verlängerung. Am Ende eines unfassbaren Schlagabtausches und Nervenkrieges behält der Amerikaner mit einem epischen 18:16-Tie Break-Sieg die Oberhand. Das Publikum  an der feinen Church Road ist der Ohnmacht nahe, reibt sich verwundert die Augen und genießt es, Teil dieses historischen Matches zu sein. McEnroe wiegt sich nach der Tie-Break-Schlacht in Sicherheit. „Als ich den gewonnen hatte, dachte ich: Jetzt hab ich dich, Björn! Jetzt kann mir keiner mehr den Sieg nehmen. Aber das war komplett falsch.“ Denn Borg ist keineswegs am Ende, ein paar Pfeile im Köcher hat er sich noch aufbewahrt. Und die surren dem jungen Amerikaner im letzten Durchgang um die Ohren. Alles Fluchen, alles Lamentieren, die ganzen Psycho-Spielchen McEnroes prallen am schwedischen Eis-Block ab. Am Ende setzt sich Borg nach einer Vier-Stunden-Schlacht mit 8:6 im entscheidenden Satz durch – und John McEnroe ist um eine ganze Reihe an Erkenntnissen reicher. Und er nutzt diese. Ein Jahr später stößt er Björn Borg in England vom Thron. „Björn hat mich zu einem besseren Spieler, ja zu einem besseren Menschen gemacht. Da gibt es keinen Zweifel“, weiß McEnroe die Bedeutung der bitteren Niederlagen gegen seinen Konkurrenten einzuordnen.

 

Björn Borg gewinnt 1981 nur noch ein einziges Turnier, 1983 hängt er als 26-Jähriger das Racket an den Nagel und beendet – sieht man mal von den erfolglosen Comeback-Versuchen in den Folgejahren ab – seine einmalige, aber sehr kurze Karriere. Insgesamt 109 Wochen grüßt Borg die Tennis-Welt vom oberen Ende der Weltrangliste. Sein legitimer Nachfolger schafft noch mehr: Er ist über ganze 170 Wochen die Nummer eins. Ganz unabhängig davon: McEnroe und Borg bleiben enge Freunde und sind es auch heute noch. Die bittere Konkurrenz auf dem Court hat sie zusammengeschweißt. Und so passiert es heute schon mal, dass Björn Borg eine limitierte Unterwäschen-Kollektion entwirft, deren Verkaufserlöse dann an die John and Patty McEnroe Foundation, der Wohltätigkeits-Organisation von McEnroe und seiner Frau, gespendet werden. Borg ist im Übrigen immer mal wieder auch als Repräsentant für die John and Patty McEnroe Foundation unterwegs und unterstützt seinen alten Freund, wo er nur kann. In unserem Sortiment führen wir aktuell zwei Artikel, deren Erlöse zu Teilen an die Stiftung von John und Patty McEnroe gehen. (Björn Borg Herren Boxershorts BB1359 und  Björn Borg Herren Boxer Shorts BB1360).

 

Björn Borg hat es geschafft, den Schwung und natürlich auch das nötige Kleingeld, das ihm seine kurze aber sehr erfolgreiche Tennis-Karriere beschert hat, gut einzusetzen. Bereits 1987 beschloss er unter seinem Namen eine Modelinie zu designen und zu vertreiben. Nach zwischenzeitlichen Turbulenzen ist er mittlerweile ein etablierter und erfolgreicher Geschäftsmann. Heute präsentiert sich Björn Borg als ein zufriedener Mensch, der mit sich vollkommen im Reinen ist. Da haben auch die Anzeige und die Unterhaltsklage seiner Ex-Frau Loredana Berté sowie die kübelweise dreckige Wäsche, die in den Boulevard-Medien gewaschen wurde, nichts dran geändert. Seit zehn Jahren ist Borg mit der Stockholmer Immobilienmaklerin Patricia Östfeldt verheiratet – und scheint mit ihr nach zwei gescheiterten Ehen endgültig die Richtige gefunden zu haben. „Seit zehn Jahren habe ich ein perfektes Leben, meine Kleidungsfirma läuft jetzt gut. Ich habe eine großartige Frau, eine tolle Familie, es könnte nicht besser sein. Ich hoffe, dass mein Leben in zehn Jahren so ist wie heute“, erzählt der Schwede. Im Jahre 2012 steht der Name Björn Borg mehr denn je für top designte, qualitativ hochwertige  Oberbekleidung, Freizeitbekleidung, Taschen, Schuhe und Accessoires. Am erfolgreichsten ist der nicht mehr ganz blonde Schwede aber definitiv mit seinen mitunter knallig-bunten Unterwäsche-Kollektionen, dem Kern-Geschäft seines Unternehmens. In 15 Ländern sind die Björn Borg-Kollektionen mittlerweile auf dem Markt. Schwer angesagt sind die Kleidungsstücke des Skandinaviers in Holland und in seinem Heimatland Schweden. In beiden Ländern hat die Borg-Unterwäsche Marktführer-Status.  Dass seine Sportkarriere ihn natürlich geprägt hat, sieht man am Design der Unterwäsche recht gut. Denn die lässigen und qualitativ hochwertigen Slips und Boxershorts kommen nicht nur verspielt und kreativ, sondern auch sehr sportlich daher – eben ganz wie ihr Namensgeber. John McEnroe hat mal gesagt, dass man es im Leben definitiv geschafft habe, wenn der eigene Name auf einer erfolgreichen Unterwäschen-Linie prangen würde. Aber die Tatsache und das Lob des alten Kumpels ist für den umtriebigen Björn Borg natürlich noch lange kein Grund, sich zurückzulehnen und die anderen machen zu lassen. Keine Sorge also, es wird auch in Zukunft noch eine ganze Menge an spannenden und farbenfrohen Unterwäschen-Ideen aus dem Hause Borg zu bestaunen – und natürlich zu kaufen – geben…